Nicht ganz zufrieden sind drei Paare aus der Trainingsgruppe der Froggers von der Norddeutschen Meisterschaft (am 17. Mai 2014) nach Hause gekommen. Zu diesem vom „Rock´n´Roll Club High Fly Dortmund“ ausgerichteten Turnier konnte man sich über die Süd- oder Nord-Cup Serie qualifizieren.

Andrik und Analena Müller  sind mit insgesamt 29 Paaren in der Juniorenklasse an den Start gegangen.
Sie hatten die Qualifikation über die Südcup-Serie geschafft. In dieser Klasse fand aufgrund der großen Teilnehmerzahl eine Vorrunde statt. In dieser Vorrunde zeigten sie all ihr Können, obwohl Analena von einer starken Erkältung gehandicapt war. Leider hat es in dieser Runde wegen kleiner Taktprobleme nicht für den direkten Einzug ins Halbfinale gereicht.

Also: Hoffnungsrunde.  Hier gelang ihnen dann ein sauberer und gelungener Auftritt, der aber aufgrund des sehr starken Feldes leider nicht für den Einzug ins 12 Paare starke Halbfinale reichte.

In der B-Klasse starteten Elisabeth und René Kleinstück mit insgesamt 15 Paaren. Da sie für den 1. Dresdener RRC starten, qualifizierten sie sich über die Nordcup-Serie direkt für das 12 Paare starke Halbfinale.
In der K.O.-Runde, in der zwei  Paare im direkten Vergleich nebeneinander antreten, ging es also gleich ums Finale. Eli und Rene erwischten als „Gegner“ ein starkes Paar aus Neuler-Schwenningen, die späteren Sieger des Turniers. Mit der Wertung 1 zu 4 verloren sie ihre Runde und waren somit ausgeschieden.

In der A-Klasse, der höchsten Tanzklasse im Rock´n´Roll, starteten Christina Bischoff-Moos und Lukas Moos mit insgesamt 11 Paaren. In der damit fälligen Vorrunde zeigten die beiden ihre „alte“ Fußtechnik, um bei einem Finaleinzug noch etwas Besonderes in petto zu haben. Diese lief auch recht souverän.

In der Akrobatik-Vorrunde hatten sie sich entschieden mit einem „einfachen“ Akrobatikprogramm ohne Höchstschwierigkeiten an den Start zu gehen. Extra für die nun bevorstehenden Ranglistenturniere hatten sie nämlich eine fast komplett neue Choreographie für die Akrobtikrunde einstudiert. Somit lag der Fokus der beiden für diese Runde weniger auf den Akrobatiken als auf dem Tanzprogramm. „Einfach nicht das Programm vergessen, darum geht es“, so Christina.
Das Programm lief auch dann in der Vorrunde recht sicher und solide. Finale.

In der Fußtechnik-Endrunde präsentierten sie dann wieder die noch recht neue Fußtechnik auf das Lied „They don´t care about us“ von Michael Jackson. Sie schafften es, dabei eine gute Stimmung zu verbreiten und zogen das Publikum auf ihre Seite.

Für die Akrobatik-Endrunde waren diesmal gleich zwei Höchstschwierigkeiten geplant. Der Doppelsalto und ein rückwärts eingestiegener, auf die Schulter aufgegrätschter Salto.

Mit diesem Aktobatikprogramm im neuen Trikot brachten Christina und Lukas die Zuschauer zum kochen. „Die Stimmung war der Wahnsinn“, so Lukas.
Auch der Bundestrainer zeigte sich zufrieden mit dieser runde seiner Schützlinge.
Am Ende reichte es dennoch „nur“ für Rang 3. Schade. Aber wer die beiden kennt, weiß: eine kleine Enttäuschung münzen sie sicher in Motivation um.

Norddeutsche Meisterschaft Dortmund 2014